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Geschichte von Vinohrady

Vinohrady (früher Královské Vinohrady, deutsch Königliche Weinberge) ist ein Stadtteil in Prag (Tschechien), östlich von Prager Neustadt.

Aufgrund der Gebietsreform wurde der Stadtteil 1960 eingeteilt in Prag 1 (ein kleiner Teil im Westen), Prag 2 (größter Teil des Gebietes), Prag 3 (nordöstlicher Teil) und Prag 10 (südöstlicher Teil).

Geschichte Der Name Vinohrady wurde von mittelalterlichen Weinbergen abgeleitet, die sich an den südwestlichen Hängen hinter den Toren der Stadt, über dem Rossmarkt(Koňský trh), im Jahre 1848 umbenannt in Wenzelsplatz, befanden.

Ametyst hotel Prague - Kralovske Vinohrady

1849 war das Dorf selbständig, 1875 hat sich der nördliche Teil abgetrennt und in Žižkov umbenannt. Die österreichische Monarchie wollte die Zentralisierung der Stadt verhindern und erhob 1879 Královské Vinohrady zu einer Königsstadt.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden im Stadtteil in Richtung heutiges Nationalmuseum verstärkt Häuser der oberen Mittelschicht gebaut. Nach den 1920er Jahren erfolgte die Urbanisierung in Richtung Ohrada und Malešice. 1897 wurde Vinohrady an das Verkehrsnetz der elektrischen Straßenbahnen, 1978 und 1980 an das der Metro angeschlossen.

Ametyst hotel Prague - Old Postcard from Vinohrady

Královské Vinohrady wurde zur drittgrößten Stadt in der Prager Region, die 1913 84.000 Einwohner zählte, 1922 waren es 90.000. Im gleichen Jahr wurde sie mit anderen Dörfern und Städten der Umgebung in die Hauptstadt eingemeindet. Heute gehört dieser Stadtteil aufgrund der horrenden Mieten zur Luxuswohngegend in Prag. Zentrum des Stadtteils sind der Platz des Friedens (Náměstí Míru), Vinohradská třída und der Park Riegrovy sady.

Ametyst hotel Prague - Old Tram on Vinohrady

Náměstí Míru (Friedensplatz)

Náměstí Míru ist zu Fuß in gut 5 Minuten vom Ametyst Hotel Prag aus erreichbar.

Der Platz wird von der Neo-Gotischen Kirche St. Ludmila (Kostel sv. Ludmily) beherrscht, einer zweitürmigen Basilika aus den Jahren 1888-1893. Viele bekannte Künstler der damaligen Zeit arbeiteten am Inneren und Äußeren der Kirche, unter ihnen der Bildhauer Josef Václav Myslbek, Schaffer der Statue des St. Wenzel auf dem Wenzelsplatz und der Skulpturen im Vyšehrad Park.

Auf dem Náměstí Míru 7 steht als majestätisches Jugendstilgebäude das Vinohrady Theater (Divadlo na Vinohradech), eines der ältesten und angesehensten von Prag, das im Jahre 1907 eröffnet wurde.

Das Neo-Renaissance Nationalhaus von Vinohrady (Vinohradský Národní dům) steht auf dem Náměstí Míru 9. Es reicht zurück in die Jahre 1893-1894 und wurde vom Architekten Antonín Turek entworfen. Das Gebäude diente als Sitz verschiedener Organisationen und Gesellschaften.